Die CDU Lollar äußert sich angesichts des geplanten „Verkehrsversuchs“ auf der K29 zwischen Lollar und Staufenberg skeptisch. Die K29 soll vom 14.05. bis 30.11.2022 als „unrechte“ Fahrradstraße ausgewiesen werden. Sie darf damit neben Fahrrädern weiterhin von PKW und Motorrädern genutzt werden.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU Dr. Jens-Christian Kraft teilt mit: „Wir befürchten im Ergebnis eine erhöhte Gefährdungslage insbesondere für diejenigen Fahrradfahrer, die nun die kurvenreiche und schlecht einsehbare Kreisstraße anstelle des wenige hundert Meter parallel verlaufenden Fahrradweges nutzen werden.“ Der Verkehrsversuch sehe für PKW eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h sowie im gesamten Streckenverlauf ein explizites Überholverbot von Fahrradfahrern vor. Die Erwartungshaltung, dass diese Regelungen in der Realität eine Akzeptanz der Verkehrsteilnehmer findet, sei durchaus optimistisch.

Aus Sicht der CDU Lollar sei es vor allem wichtig, die Kriterien für den Erfolg und Misserfolg eines solchen Verkehrsversuchs im Vorhinein zu definieren. Man müsse sicherstellen, dass die Gesamtbeurteilung dieser Maßnahme die Interessen aller Verkehrsteilnehmer gegeneinander abwägt und nicht nur der Deutungshoheit bestimmter Einzelinteressen unterliegt.

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