Am Keulerbachbrunnen in Lollar kann man auf einer Hinweistafel Interessantes zur Geschichte der Stadt nachlesen. Der wesentliche Treiber für die Entwicklung vom Dorf zur Industriestadt war damals die Lage an der um 1850 errichteten Main-Weser-Bahn. Verkehrsanbindung, Infrastruktur und Gewerbepolitik waren auch Themen beim Nachbarschaftsgespräch an jenem Keulerbachbrunnen, zu dem Landratskandidat Peter Neidel (CDU) und die Lollarer Christdemokraten die Bürger eingeladen hatten.

Durchaus Sorgen bereitet einigen Anwohnern das Erscheinungsbild der Innenstadt, welches zunehmend durch großflächige Werbeplakate und Gewerbeformen wie z.B. Wettbüros geprägt sei. Die CDU sieht es als notwendig an, dass Stadt- und Kreisverwaltung im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine Lenkungsfunktion einnehmen.

Auch die Verkehrsbelastung wurde diskutiert. Neidel bekräftigte, bessere Alternativangebote zum PKW zu schaffen. Wesentlich sei eine bessere Busverbindung der Kreiskommunen mit der Stadt Gießen sowie zum Lollarer Bahnhof. Die CDU Lollar sprach sich für eine engere Taktung oder eine Verlängerung einer Gießener Stadtbuslinie bis zum Lollarer Bahnhof aus. Perspektivisch könne man so das geplante Brauhausareal in Wieseck an die Schiene anbinden und damit Arbeitswege und Fahrzeiten für Pendler und Anwohner reduzieren.
Peter Neidel bezeichnete es als dringend geboten, den interkommunalen Busverkehr stärker auszubauen. Sein Ziel sei eine flexiblere Regelung, um solche attraktiven Lösungen schnell und rechtssicher umsetzen können.

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